Geschichte
der Medienpädagogik.. 3
Bewahrpädagogik.. 3
"Medienpädagogik" im Dritten Reich.. 3
Von der Fremdbewahrung zur Selbstbewahrung.. 3
Von der kritisch-rezeptiven zur
emanzipatorisch-politischen Medienpädagogik 3
Die bildungstechnologische Medienpädagogik.. 3
Von der handlungs- zur lebensweltorientierten
Pädagogik 4
Auf dem Weg zur Multimedia-Pädagogik?. 4
Literaturempfehlung.. 4
- Beginn
18. / 19. bis Anfang 20. Jh.
- "Schutz" des Bürgers vor Buch /
Presse / Varietee
- Die
bewahrpädagogischen Ansätze:
- bewahren vor unseren Kinder/ Jugendlichen, da die kindliche Fantasie
einer aggressionsauslösenden Medienwirkung ausgesetzt sind.
- bewahren vor dem Verfall geistiger und moralischer Werte
- Medienbildung-/pädagogik
weicht der durch Medien eingesetzte Propaganda
- "Medienpädagogik"
bedeutete das absolute Vorheucheln einer Scheinwelt, die als Realität
angesehen werden sollte.
- Die
kritische Betrachtung von Medien wurde unterdrückt.
- nach
1945 entsteht eine starke Medienskepsis (aufgrund der Medien während des
Nationalsozialismus)
- Die
Idee der Bewahrpädagogik wurde wieder aufgegriffen. Unsere Gesellschaft
vor den "schädlichen Einflüssen"
der Medien zu bewahren.
- Es
entstand eine präventiv orientierte
Filmerziehung.
(Die Illusions- und
Manipulationskraft der Medien als große Gefahr)
ð Jugendmedienschutz,
eine Reihe von Maßnahmen durch den Staat, aber auch durch die Filmwirzschaft
selbst: (FSK Freiwillige Selbstkontrolle, JSchGÖ Gesetz zum Schutz der Jugend
in der Öffentlichkeit, GjS Gesetz zur Verbreitung jugendgefährdender Schriften,
BPjS Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften)
- alle
in den 50ern entstanden.
- Ziel der Medienbildung war es, den
Bürger zur selbstbeschränkenden
Auswahl der Medienangebote zu befähigen. (Selbstbewahrung)
- Die
Jugend fühlte sich aufgrund der bisherigen Medienerziehung stark
bevormundet.
- Die
präventive Medienerziehung verlor an Bedeutung.
- Anfang
60er etablierte sich die "kritische
Rezeption"
- Der
Rezipient soll für die Mechanismen medialer Beeinflussung sensibilisiert
und zum Durchschauen kommunikativer Abläufe und Hintergründe befähigt
werden
- Medien
gewinnen allmählich Bedeutung in der Didaktik bzw. als didaktisches
Mittel.
- Es
entstand regelrecht ein Medienbildungsboom an Schulen, Hochschulen,
Universitäten. Aufgrund Georg Pichts
Prognose einer deutschen Bildungskatastrophe. (1964)
- Im
Rahmen polit. Bildung wurden die Schulen etc. mit Medientechnik
ausgestattet.
- Medien
wurden als „Retter der Bildung“
suggeriert
- “Learning by doing” war die Devise. Lehrende wie
Lernende sollten Medien einsetzten um eine Gestaltungs- und
Urteilskompetenz zu erwerben. (1970)
- Durch
das immer vielfältigere Angebot konsumieren wir verstärkt und stumpfen
immer mehr ab.
- Medienkompetenz
können im Prinzip nur die soziale Schicht der Mediengebildeten erwerben.
- Daher
sieht die Medienpädagogik sich dafür verantwortlich dies Wissen durch theoretische
wie aktive Medienarbeit zu stärken und somit allen gesellschaftlichen
Schichten eine Chancengleichheit gegenüber den Medien zu gewähren – sie
auf ein Level zu heben..